1. Mannschaft 

Rund um das Spiel beim TSV Abensberg

(Samstag, 13. April 2019, 17.00 Uhr)

 

 

Unser Gastgeber - der TSV Abensberg

Homepage: www.tsv-abensberg-fussball.de
Gegründet: 1862 Mitglieder: ca. 2 900 Abteilungen:  Basketball, Behindertensport, Fußball, Judo, Kegeln, Klettern, Leichtathletik, Radsport, Rollsport, Schwimmen, Ski, Tanzsport, Tennis, Tischtennis, Turnen, Volleyball, Sport 60+
1. Vorsitzender: Maximilian Guttenberger Sportlicher Leiter: Sebastian Kneitinger Teammanager: Andreas Ertl Vereinsfarben: schwarz-weiß
Sportanlage: Stadionstr. 60, 93326 Abensberg Sportheim-Tel.: 09443-918769 Entfernung: 16 km Fahrzeit: 12 min

Vorbericht:

Fettdruck = Spieler kam in der letzten Begegnung beim ATSV Kelheim (2:2) von Beginn an zum Einsatz. / Kursivdruck = Spieler wurde in der Begegnung beim ATSV Kelheim aus- bzw. eingewechselt. / Unterstrich = Spieler steht nicht zur Verfügung

Kader des TSV Abensberg:

Tor:         

Benjamin Försterling (24), Jannik Helmers (26), Matthias Hintermeier (20), Markus Schlauderer (22), Marius Sturm (24 / SV Attenhofen)

Abwehr: 

David Babic (22), Matthias Blomberger (27), Jonas Kuffer (20 / A-Junioren), Shkelzen Syla (28), Andreas Tuscher (18 / A-Junioren),  Max Zott (23)

Mittelfeld: 

Ilijan Babic (24), Daniel Bauer (23), Lukas Meinzer (18 / A-Junioren), Andreas Mühlbauer (18 / SG Siegenburg / Train), Benedikt Mulitze (22), Felix Neuhauser (23), Daniel Nutz (25), David Scheer (23), Johannes Stöckl (19 / A-Junioren),  Tobias Treitinger (26), Wolfgang Wutzer (24)

Angriff:   

Daniel Hanrieder (29), Michael Keil (29), Aycan Korkmaz (24), Samuel Lahky (21), Vinicius Orsi Canatella dos Reis (26)

Trainer:

Andre Kleinknecht (32), Heiko Giere (40 / TW-Trainer), Michael Maurer (38 / TW-Trainer)

Abgänge:

Maximilian Glamsch (Karriereende), Franz Saller (SpVgg Schmatzhausen), Marco Schmid (pausiert), Peter Schöttl (Karriereende)

Langquaid will Trendwende in Abensberg
 
Die Zimmermann-Elf muss am Samstagabend in Abensberg zum Landkreis-Derby antreten. Nach einer beispiellosen Niederlagenserie von acht Niederlagen am Stück soll der lang ersehnte Dreier eingefahren werden.
Gut lachen hat im Moment der TSV Abensberg. Nach einem mittelmäßigen Saisonstart fristeten die Babonen ihr Dasein die längste Zeit der Saison im Abstiegsbereich, konnten aber nach einem zwischenzeitlichen Formhoch mit fünf Siegen am Stück diesem enteilen. Mit 33 Punkten führen die Abensberger gemeinsam mit TG Straubing die Wertung "best of the rest" an, da die ersten fünf Teams mittlerweile uneinholbar davongezogen sind. Zuletzt war aber auch etwas Sand im Getriebe des TSV, denn nach der Niederlage gegen Ergolding folgte eine Remis gegen den ATSV Kelheim, bei dem die Abensberger erst in der Schlussminute ausgleichen konnten. Dennoch wird die Truppe von Andre Kleinknecht, die komplett ohne Spieler jenseits der 30 Jahre auskommt, die Möglichkeit, den Klassenerhalt nahezu zu sichern, nutzen wollen. Dazu muss der TSV Langquaid ohne Punkte nach Hause geschickt werden. Im Hinspiel war jedoch das Heimteam im Langquaider Waldstadion erfolgreich. Bemerkenswert ist im Abensberger Team die Ausgeglichenheit im Kader, Coach Kleinknecht kann fast ohne Qualitätsverlust seine Wechsel vornehmen. Als Torjäger haben sich diese Saison besonders Daniel Nutz (9), Michael Keil (8) und Orsi Canatella dos Reis mit sechs Treffern hervorgetan.
Mit Treffern hervorgetan hat sich zuletzt im Langquaider Team von Neu-Coach Tom Zimmermann niemand, gegen Ergolding konnte zumindest der Tor-Fluch beendet werden, denn Daniel Beerschneider war vom Punkt aus erfolgreich. Da aber gegen den FCE auch die Leistung wieder etwas ansprechender war, vor allem in der Offensive, rechnet man sich im Lager der Weiß-Blauen im Derby beim TSV Abensberg durchaus etwas aus. Optimum wäre natürlich ein Auswärtssieg, der wohl schon fast die halbe Miete zum Klassenerhalt bedeuten würde. Aber auch ein Remis würde der TSV in der aktuellen Situation wohl als willkommen ansehen. Der Kader des TSV wird nahezu unverändert im Vergleich zum Ergolding-Spiel sein, bis auf Gerhard Dachs sind alle Mann an Bord. Kann der TSV in Abensberg die Offensivbemühungen noch einmal ausbauen und wird dann auch konsequenter im Abschluss, scheint ein Punktgewinn oder gar ein Auswärtssieg in Reichweite. Sollte der TSV Langquaid erneut als Verlierer vom Platz gehen, brechen ernste Zeiten an im Lager der Weiß-Blauen. Eins ist jedenfalls gewiss: In einem Derby kann alles passieren!
Spielbeginn ist am Samstag, 13. April, um 17 Uhr im Abensberger Stadion. Unparteiischer der Partie ist Felix Grund (Haidlfing).
 
Kader des TSV Langquaid: Stuhlfelder - Grim, Röhrl, Becka, Blabl, Steffel, Kokrda, Beerschneider, Huber, Schmidl, Wagner, Geisberger, Stich, Pernpeintner, Hirsch, Halbritter, Renner.

 

Der TSV Langquaid kann doch noch gewinnen
 
Beim Derby in Abensberg, das nichts für schwache Nerven war, setzen sich die Zimmermänner mit 4:2 durch. Nach einer Pleitenserie ist dies der erhoffte erste Schritt Richtung Klassenerhalt.
Besser hinein in die über 90 Minuten absolut unterhaltsame Partie kamen die Langquaider. Nach zehn Minuten kamen Schmidl und Dachs zu einer Doppelchance, doch scheiterten sie jeweils am glänzend aufgelegten Gastgeber-Keeper Sturm. Im Gegenzug kam Wutzer aus 16 Metern zum Abschluss, doch Blabl erreichte mit seinem Bein noch den Ball und konnte so den Schuss abblocken. In der 18. Minute war dann der erste Treffer der Partie fällig: Mühlbauer tanzt am 16er seinen Gegenspieler aus, zieht ab und zittert den Ball über den linken Innenpfosten in die Maschen - 1:0 Abensberg. Bis zum Pausentee neutralisierten sich die Mannschaften zum Großteil, Nutz und Keil kamen für Abensberg noch gefährlich vor den Kasten von Stuhlfelder, während auf der Gegenseite Wagner und Becka knapp am Ausgleich scheiterten.
Die zweite Halbzeit, die es in sich hatte, begann gleich mit einem Paukenschlag: Nach zentral abgewehrter Ecke kommt Alex Röhrl aus gut und gerne 23 Metern direkt zum Schuss. Der Ball, den er perfekt traf, schlug unhaltbar im Abensberger Tor ein - 1:1 durch ein Traumtor. Wenige Minuten später kam es noch besser für den Gast, indem Becka nach einer Ecke zunächst an Sturm scheitert, aber im Nachschuss zur Stelle ist und für die erste Führung im Jahre 2019 sorgt. In der Folge hatten beide Teams gute Einschussmöglichkeiten, besonders Langquaid ließ beste Chancen aus und so kam es dann, wie es immer kommt. Nach einem langen Ball bringt Stuhlfelder Daniel Nutz im Sechzehner zu Fall und der Unparteiische entscheidet auf Strafstoß (76.): Den fälligen Elfmeter verwandelte Keil eiskalt. Im Anschluss daran ereignete sich eine offene Partie, in der der Gast aus Langquaid das bessere Ende für sich zog: Nach Schmidl-Flanke steht Stich da, wo ein Torjäger zu stehen hat und wuchtet die Kugel direkt ins lange Eck (87.). Das Abensberger Anrennen blieb daraufhin erfolglos, der TSV konnte in Person von Daniel Beerschneider das Ergebnis sogar noch auf 4:2 erhöhen, indem er in das leere Tor einschob - 2:4 Langquaid (89.).
Ein unbeschreiblich wichtiger Sieg für den TSV Langquaid nach ebenso unbeschreiblicher Negativserie. Damit können die Weiß-Blauen Kraft im Abstiegskampf tanken und haben weiterhin alles selbst in der Hand auch die nächste Saison in der Bezirksliga West an den Start zu gehen. 
 
Tore: 1:0 Mühlbauer (18.), 1:1 Röhrl (51.), 1:2 Becka (58.), 2:2 Keil (77./FE), 2:3 Stich (87.), 2:4 Beerschneider (89.) - Gelbe Karten: Treitinger, Neuhauser; / - Schiedsrichter: Felix Grund (Haidlfing) - Zuschauer: 300.
 
TSV Langquaid: Stuhlfelder - Röhrl, Becka, Blabl, Grim (ab 46. Minute Renner), Kokrda, Dachs (ab 65. Minute Pernpeintner), Beerschneider, Huber, Wagner (ab 80. Minute Stich), Schmidl; Steffel, Hirsch.